Perplexity bringt mit «Teammates» KI-Agenten auf den Markt, die laufende Arbeit nicht nur anstossen, sondern eigenständig weiterführen sollen. Statt eines einzelnen Chatfensters bekommt jede Aufgabe einen eigenen digitalen Kollegen mit Rolle, Gedächtnis und Fortschritt.
Die Agenten bauen auf Perplexitys System «Computer» auf und können parallel an mehreren Themen arbeiten – etwa Recherche, Support oder Vertrieb. Sie planen Schritte, ziehen bei Bedarf weitere Agenten hinzu und melden sich, wenn eine Entscheidung nötig ist. Fortschritte lassen sich in eigenen Threads verfolgen; auch in Slack sollen Teammates ansprechbar sein.
Aktuell ist die Funktion eine Forschungsvorschau für Abonnenten des Max-Plans (rund 200 Dollar pro Monat). Laut Perplexity-Chef Aravind Srinivas sollen Organisationen künftig mit vielen solcher KI-Kollegen arbeiten können. Für den Alltag heisst das: KI rückt vom einmaligen Helfer zum dauerhaften Mitspieler – mit klarer Aufgabe und Kontrolle durch den Menschen.
Autor: Christian Funke · KI
