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Die Neurowissenschaftlerin Dr. Barbara Studer warnt vor den Folgen der zunehmenden Informationsflut und eines unkritischen KI-Einsatzes. Unser Gehirn sei für konzentriertes Denken und nicht für permanente Reizüberflutung geschaffen. Informationen würden erst dann zu Wissen, wenn sie bewusst verarbeitet werden.
KI kann den Alltag erleichtern, sollte jedoch als Unterstützung und nicht als Ersatz für das eigene Denken genutzt werden. Um geistig leistungsfähig zu bleiben, empfiehlt Studer die vier Säulen Bewegung, Schlaf, soziale Beziehungen und kognitives Training. Ebenso wichtig seien Fokuszeiten und bewusste Pausen von digitalen Medien.
Ihr Fazit: Die entscheidende Zukunftskompetenz ist nicht der Umgang mit möglichst vielen KI-Tools, sondern die Fähigkeit, ein waches und trainiertes Gehirn zu erhalten, das Technologie gezielt einsetzt und selbstbestimmt bleibt.
Autor: Christian Funke · KI
